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Nordschweden. Schwedisches Lappland. Es ist Anfang Frühling und Sie stehen am Eingang zum Nationalpark Sarek. Was haben Sie mit sich? Einen Kompass, eine Karte und ein Zelt. Was anderes brauchen Sie nicht, was anderes kriegen Sie hier nicht. Willkommen in der letzten richtigen Wildnis Europas.

Eine alpine Gebirgslandschaft in Schweden? Ja das gibt es. Der Sarek Nationalpark lädt Abenteurer, Wanderer und Kletterer ein, sich selbst zu testen. Bis zum Maximum. Wenn Sie einmal im Sarek angekommen sind, gibt es kein zurück mehr. Der Park ist völlig menschenleer, keine Hütten, keine Hotels, kein gar nichts. Sie werden ab und zu alte Rentierwächterhütten vorfinden und das ist dann auch schon alles.

Die alten Rentierwächterhütten benutzte das Volk der Samen. Im Winter hielten Sie sich im Osten nahe dem Wald auf und im Sommer in Teilen des Sarek Nationalparks. Die Rentierherden zur Zucht wurden im Sommer nach Westen auf die Hochebene Padjelanta getrieben. Heute haben die Wächterhütten keine Verwendung mehr und die Rentierhaltung findet hier nicht mehr statt.

Wie gesagt, Sie sind also alleine und Sie werden sicherlich Ihre Nachbarn hier nicht antreffen, vorausgesetzt Ihre Nachbarn sind nicht mit Ihnen hier unterwegs:-) Völlige Freiheit und Abenteuer, genau das ist der Sarek Nationalpark, eine der letzten richtigen !!br0ken!! Der Inbegriff der Abgeschiedenheit.

Schwedens größter Nationalpark mit einer Fläche von sagenhaften 1970 km² lädt aber ein, erforscht zu werden. Im Park existieren Bergmassive, hohe Gipfel, Gletschertäler und rauschende Stromschnellen. Begeisterte Bergsteiger und Abenteurer fühlen sich hier pudelwohl.

Wer meint, wir übertreiben hier ein bisschen, dem sei zur Vorsicht geraten. Im Sarek Nationalpark finden Sie keine markierten Wege, keine Hütten zur Übernachtung und keine sonstigen Annehmlichkeiten. Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist später Frühling bis Anfang Herbst, wenn man Temperaturen unter Null Grad ausweichen will.

Im Sarek liegt das berühmte Tal des Rapaädno Flusses. Das Delta liegt zwar außerhalb der Nationalparkgrenze, gehört aber trotzdem zu einem der schönsten Sehenswürdigkeiten von Europa. Natur pur also. Pläne, dass der Nationalpark erweitert wird und dieses Delta mit einbringt sind seit 2007 sehr konkret.

Im Sarek lebt der Bär, Polarfuchs, Luchs und der Vielfraß. Ansonsten trifft man im Park immer wieder auf Elche, die vor allem im Rapaselet Tal zuhause sind und immer wieder in seichtem Wasser weiden. Auf jeden Fall hat man im Park sehr schöne Aussichten, Blicke und der Fotoapparat muss unbedingt mitgenommen werden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Nationalpark wirklich für erfahrene Wanderer, Bergsteiger und Wildnis- oder Naturexperten sind. Bei einem Besuch sollten Sie unbedingt jemand erfahrenen mitnehmen, wenn Sie selber nicht erfahren genug sind. Was dann aber folgt, ist der pure Wahnsinn. Wildnis und Natur ohne Menschenseele, Geräusche der Großstadt und purer Adrenalin. Voraussichtlich Ihr schwerster Urlaub mit schönstem und unvergesslichem Ende an dem Sie sagen: „Ich habe es geschafft.“


 

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